History of NothingGoesRight
Chapter I: Andy und Günni
In den kalten Wintermonaten des Jahres 2003 zogen sich Andy und Günni in ein warmes Refugium in Andys Elternhaus zurück, um ihrem Alltagstrott aus Saufen, Masturbation und Fernsehen zu entfliehen.
Die eigentlichen Gründe waren jedoch Andys nach Schlägen flehendes Schlagzeug und Günnis jahrelang von der kirchlichen Orgelmusik geprügeltes Musikbewusstsein (das ist übrigens auch der Grund, warum er sich bis heute weigert seine Gitarre aus der Hand zu legen und stattdessen ein Keyboard zu bedienen).
So begannen sie zunächst im Duett ihr musikalisches Können zu zelebrieren. Dies geschah sehr zum Leidwesen von Andys Eltern, da sich die erwähnte Lokalität direkt neben ihrer Wohnstube befand.
Chapter II: Sascha H. und Tobi
Ohne tiefe Töne und Gesang war allerdings mit den produzierten Sounds nicht viel anzufangen, daher heuerten die beiden Sascha H. an, der mit beiden Metiers bereits Erfahrungen gesammelt hatte.
Bei einem zu dieser Zeit stattfindenden Konzert einer Dire Straits Coverband traf Günni dann beim kühlen Getränk seinen Abi-Kameraden Tobi, der nach einem erfolglosen Bandversuch auf den Gesang in einer neuen Band gierig war wie ein Matrose auf Nutten.
So übernahm Sascha den Bass-Part und Tobi versuchte sich erneut im Gesang.
Chapter III: Armin und Sascha S.
Das Quartett traf sich nun wöchentlich, um zum Spaß ein paar altbekannte Melodien zu performen, bis man feststellte dass eine zweite Gitarre ganz neue Möglichkeiten eröffnen würde.
So sprach Sascha H. seinen metallischen Wegbegleiter Sascha S. an, der neben seinem Bass-Spiel in verschiedenen Bands auf der Suche nach einer Möglichkeit war seine Gitarrenkenntnisse anzuwenden.
Unabhängig davon fragte Günni seinen ebenfalls des Gitarrespiels mächtigen Kumpel Armin ob er nicht seine Fähigkeiten in die Band einbringen wollte.
Bei der folgenden Probe war man dann plötzlich und für alle überraschend zu sechst. So sollte es dann auch bleiben, da niemand die Eier hatte einen von beiden nach Hause zu schicken und außerdem funktioniert es ja bei Iron Maiden auch mit drei Gitarreros.
Chapter IV: Die Musik
Das Repertoire der Band umfasst eine Reihe altbekannter Volkslieder von Bands wie AC/DC, Metallica oder Thin Lizzy.
Eine gesunde Mischung von Stücken aus den Bereichen Rock, Punk und Metal abgerundet durch die eine oder andere Ballade prägt das Schaffen der Band.
Eine Beschränkung auf eine Richtung wurde von Anfang an ausgeschlossen, um mit Coversongs auf ein möglichst breites, rockbares Publikum vorbereitet zu sein.
So spielte man beispielsweise auf einer Hochzeit ebenso Claptons "Wonderful Tonight" wie "Die My Darling" von den Misfits.
Chapter V: Die Bandnamen
Bei den ersten Auftritten trat man noch unter dem Pseudonym "Dazed And Confused" auf. Sehr passend vor dem Hintergrund, dass alle Protagonisten zumindest am Wochenende meist nur benommen und verwirrt anzutreffen sind.
Da dieser Typ Mensch leider nicht nur im Marburger Raum zu treffen ist, sondern auch andernorts unter selbigem Namen musiziert wird, wurde er kurzerhand zerschnippelt. Übrig blieb "DAZED!".
Leider war auch dieser Deckname nicht von langer Dauer, da man bereits damals die Absicht verfolgte eine Band-Homepage zu kreieren. Und dem Besitzer von www.dazed.de (groovy!) den Namen streitig zu machen wäre mehr als vermessen gewesen.
So besann man sich auf seine Stärken und kam relativ bald auf "NothingGoesRight"
Und so zog man los. Zunächst nur zum Spaß, nach und nach jedoch mehr und mehr mit dem Ziel die Bühnen der Welt zu stürmen.
Chapter VI: El Basstardo Nuevo
Im Frühjahr 2006 entschloss sich Sascha H. statt seines virtuosen Bassspiels seine Wurzeln neu zu entdecken und sich wieder dem Gesang zu widmen – allerdings nicht bei NothingGoesRight, sondern bei SARX, deren Sänger sich für ein anderes Projekt von seinen Kollegen getrennt hatte.
Da NothingGoesRight dadurch die Tiefe verloren ging, machte man sich umgehend auf die Suche nach Ersatz. Dieser wurde relativ rasch gefunden, und zwar in Gestalt von Winkler.
Der Bassmann, der bereits vor einiger Zeit unter dem Pseudonym „3-Finger-W“ zusammen mit Sascha S. musizierte, stellte sich als äußerst würdiger Ersatz für Sascha H. heraus.
Bereits nach drei Wochen intensiver Vorbereitung schaffte er es beim ersten Gig ohne Sascha H. ein Set von 22 Songs nahezu fehlerfrei mitzuzocken. So startete man in die Konzertsaison 2006…